Alberto und Diego Giacometti – ein Paar, lebenslänglich unzertrennlich. Keine Frau kann sie voneinander lösen, eine einzige Frau vereint sie: die Mutter.
Albertos Lebenswerk – seine statischen, im Boden verankerten Frauen, seine Männer, die in den Abgrund laufen –, hätte dieses urzeitliche Werk entstehen können, wenn es Diego, den Rettenden, nicht gegeben hätte?
Der binäre Rhythmus zweier verbrüderter Bildhauer im Pariser Exil, fern von den Bergen ihrer Heimat. Alberto, der Dunkle, und Diego, der Helle; Alberto, der pausenlose Erzähler und große Redner, und Diego, der Schweigsame; Alberto, das vereinnahmende Genie, von seinen Ängsten meteorhaft angetrieben, und Diego, der Beständige, Wohltuende, Albertos Kunsthandwerker, seine rechte Hand. Alberto wird weltberühmt, Diego bleibt vertraulich verborgen, bis zu seines Bruders Tod – dann erst breitet er die Flügel aus.
Dieses Buch dringt tief in diese komplizenhafte Schicksalsgemeinschaft ein, und es ist die erste Biographie über das Verhältnis der zwei berühmten Brüder.
Das Buch wurde mit dem »Prix de l'Essai de l'Académie française« und dem »Prix Cazes« (Brasserie Lipp, Paris) ausgezeichnet.
Reisetipp, um Giacometti zu lesen: Pensiun Aldier, Sent
»Die ›verborgene Geschichte‹ ist ein spannend geschriebenes Buch über ein faszinierendes Geschwisterpaar, das Familienbande und eine Schicksalsgemeinschaft zusammenschweissten.« Engadiner Post
»Der Blick der Psychoanalytikerin fördert faszinierende psychologische Hintergründe der Künstlerbiografien zutage.« Zeitlupe
»Authentisch und berührend sind […] die Textstellen, die auf den persönlichen Begegnungen der Autorin mit den Giacomettis beruhen« Tages-Anzeiger, Zürich
»Durch Claude Delays einfühlsamen Blick auf die Moderne lernen wir […] die Menschen kennen, die hinter der berühmten Kunst stehen.« Die Südostschweiz
»Es ist die erste Biographie über das Verhältnis der zwei berühmten Brüder. Sie dringt tief in ihre komplizierte Blut- und Schicksalsgemeinschaft ein.« nachrichten.ch
»[Der Leser] wird mit unzähligen informativen Anekdoten über die Brüder belohnt, wie sie nur Menschen zu erzählen wissen, die sie selber gekannt hatten.« Bündner Tagblatt
»Claude Delay dringt mit ihrer Doppelbiografie erstmals eingehend und auf faszinierende Weise in das Verhältnis der zwei berühmten Brüder ein.« Saiten
»Delay, die beide Künstler persönlich gekannt hatte und mit Diego befreundet gewesen war, ist eine sehr persönliche Biografie gelungen.« B wie Basel
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