Karl Rühmann wurde 1959 in Jugoslawien geboren und wuchs dort auf. Er studierte Germanistik, Hispanistik und Allgemeine Literaturwissenschaft in Zagreb und Münster und war Sprachlehrer und Verlagslektor. Heute lebt er in Zürich als Literaturübersetzer und Autor von Romanen, Hörspielen und zahlreichen, international erfolgreichen Kinderbüchern.
Sein Roman »Der Held« war nominiert für den Schweizer Buchpreis 2020. Für seinen ersten Roman »Glasmurmeln, ziegelrot« wurde Karl Rühmann 2015 mit dem Werkjahr der Stadt Zürich ausgezeichnet.
Publikationen, die nicht bei rüffer&rub erschienen:»Der alte Wolf« (2019), »Eine wundersame Reise« (2018), »Komm mit zum Fluss« (2017), »Leseglück« (2015), »Wer bist denn du?« (2010) u.a.
Der HeldZwei hohe Offiziere, die im Bürgerkrieg auf verschiedenen Seiten gekämpft haben, werden als Kriegsverbrecher an das Internationale Tribunal in Den Haag ausgeliefert und dort zu Freunden. Nachdem der eine freigesprochen wird, schreiben sie einander Briefe. Diese gelangen in die Hände von Ana, die ihren Mann unter ungeklärten Umständen im Krieg verloren hat. Die verbotene Lektüre stellt ihre Überzeugungen radikal in Frage. Und auch die Männer-Freundschaft bekommt immer mehr Risse.
Die Wahrheit, vielleichtFelipe ten Holt gehört zu den besten Verhörspezialisten. Doch dann unterläuft ihm ein fataler Fehler. Ein Roman über Täuschung und Enthüllung, Schuld und Unschuld, Erwartungen und Illusionen.
Glasmurmeln, ziegelrot»Eine Geschichte, die einem ans Herz und nicht mehr aus dem Kopf geht.« Charles Lewinsky, Schriftsteller
Das Kind wächst während des Kalten Krieges
in einem osteuropäischen Land auf, als Fremder von seinen Mitschülern gehänselt und von der Staatsmacht schikaniert. Es gibt vieles, was das Kind nicht verstehen kann
und auch nicht verstehen soll. Um damit fertig zu werden, zieht es sich in seine Sprache zurück, die nur es selbst und die Mutter einschließt. Es verwandelt alles in Geschichten und schafft so aus Bedrohlichem Interessantes, aus Ungewissem Vertrautes.
Matija Katun und seine SöhneKarl Rühmann gelingt mit seinem neuen Roman ein spritziges Verwirrspiel um einen Roman, dessen Urheberschaft eine Reihe von Geheimnissen birgt. Mit viel Humor zeigt er, wie die Buchbranche funktioniert und was es mit den Träumen der Autorinnen und Autoren auf sich hat. Die Sehnsucht von Ingmar Saidl, als Schriftsteller anerkannt zu werden, ja Erfolg zu haben, seziert Rühmann kenntnisreich bis zum völlig überraschenden Schluss. Ein facettenreiches Lesevergnügen für alle, die kluge und zugleich poetische Literatur lieben.
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