Inhalts-Typen

logo

  • WARENKORB (0)
  • Bücher
    • Neuerscheinungen
    • Bücher (A-Z)
    • E-Books (A-Z)
    • Sonderangebote
    • Zeitfragen
    • Medizin-Psychologie
    • Kunst-Kultur-Musik
    • Biografie
    • Literatur
    • r&r visionär
    • r&r cares
  • Autor/innen
    • Autor/innen
    • Fotograf/Innen
    • Übersetzer/Innen
    • Illustrator/Innen
    • Filmschaffende
  • News
  • Veranstaltungen
  • Verlagsmagazin
  • Video
  • Blog
  • Verlag
    • Team
    • Verlage
      • Rüffer & Rub
      • Edition 381
      • Manuskript-Oase
    • Kontakt
    • Handel
    • Presse
    • Verlagsvorschau
    • Impressum
    • Datenschutz
Inhalts-Typen
  • WARENKORB (0)
  • Bücher
    • Neuerscheinungen
    • Bücher (A-Z)
    • E-Books (A-Z)
    • Sonderangebote
    • Zeitfragen
    • Medizin-Psychologie
    • Kunst-Kultur-Musik
    • Biografie
    • Literatur
    • r&r visionär
    • r&r cares
  • Autor/innen
    • Autor/innen
    • Fotograf/Innen
    • Übersetzer/Innen
    • Illustrator/Innen
    • Filmschaffende
  • News
  • Veranstaltungen
  • Verlagsmagazin
  • Video
  • Blog
  • Verlag
    • Team
    • Verlage
      • Rüffer & Rub
      • Edition 381
      • Manuskript-Oase
    • Kontakt
    • Handel
    • Presse
    • Verlagsvorschau
    • Impressum
    • Datenschutz

Blog

Es muss wirklich nicht immer Kaviar sein Bild 1

Es muss wirklich nicht immer Kaviar sein

Helena Reitl

Wie kommt es, dass jemand Bücher über einen Mathematiker, Food Saving und den Schriftsteller Johannes Mario Simmel schreibt? Die Autorin Claudia Graf-Grossmann im Gespräch übers Feuerfangen, Träume vom Berufskollegen und die Befreiung aus einem Korsett.

Die Veröffentlichung von Albert Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie liegt zwar über hundert Jahre zurück, doch sind die Theorie und der Name des Verfassers immer noch untrennbar verbunden. Allein hätte sie Einstein jedoch nicht entwickeln können. Sein Lebenswerk verdankt er maßgeblich Marcel Grossmann: begnadeter Mathematiker, passionierter Kolumnist – und Claudia Graf-Grossmanns Großvater.

Originell, miesepetrig und unbekannt
Sie lernte ihn zwar nie persönlich kennen, er starb bereits 1936. Doch im Rahmen der Recherche für seine Biografie, die 2016 bei uns im rüffer & rub Sachbuchverlag erschien, bekam sie das Gefühl, sich ihrem Großvater angenähert zu haben: »Es ist etwas traurig, dass sowohl in meiner Familie als auch in der Öffentlichkeit eine gewisse Leere herrschte, wenn es um ihn ging. Ich war aber sicher, dass er mehr als nur Einsteins Freund und Co-Autor der Relativitätstheorie war und wollte ihn für alle greifbarer machen.« In Erinnerung geblieben sei er leider eher dadurch, dass er aufgrund seiner Multiplen Sklerose, an der er schon in jungen Jahren erkrankte und die ihn gegen Ende seines Lebens sehr eingeschränkt habe, »miesepetrig Leute rumdirigierte«. Das werde ihm auf keinen Fall gerecht. »Wenn man sich so intensiv mit einer Person befasst, muss man sie schon mögen«, sagt sie. Deshalb sei das Schreiben einer Biografie eine Gratwanderung zwischen jemanden authentisch darzustellen oder verzerrend glattzupolieren.

Die Gesellschaft macht vorwärts
Zwei Jahre später ging der Verlag auf Claudia Graf-Grossmann zu, ob sie nicht Lust habe, ein Buch zum Thema »Food Saving« zu schreiben. Sie hatte. In »Über Reste und zu Taten« beleuchtet sie dessen verschiedenen Aspekte, unter anderem, wo in der Nahrungskette Food Waste entsteht und wie man diesen bei sich selbst reduzieren kann. Seither hat sich im gesellschaftlichen Bewusstsein viel zum Positiven verändert. »Mittlerweile gibt es Hotels mit Zero-Waste-Strategien, wo Essensreste vom Vortag weiterverarbeitet werden. Und dass ein Geschäft bei ›To Good To Go‹ mitmacht, ist fast schon ein Qualitätsprädikat«, sagt Claudia Graf-Grossmann. Noch mehr als durch ihr Buch ließen sich größere Kreise der Bevölkerung wohl durch Social Media sensibilisieren. Es brauche aber viel Geduld und auch die Fähigkeit, Rückschläge auszuhalten.

Champagner und Jagdtriebe
Seither ist Claudia Graf-Grossmann keinesfalls untätig gewesen. Zurzeit schreibt sie an einem Buch über das Leben von Johannes Mario Simmel. Wie ist sie auf die Idee gekommen, ausgerechnet über den österreichischen Bestsellerautor eine Biografie zu schreiben? »Das war eine klassische Schnapsidee.« Ihr Mann und sie schauen in der Silvesternacht jeweils gerne die ZDF-Verfilmung von Simmels »Es muss nicht immer Kaviar sein«, und einmal meinte er nach dem dritten Glas Champagner: »Von dem würde ich gerne mal eine Biografie lesen.« Kurze Recherche: Es gab keine und 2024 hätte Simmel seinen einhundertsten Geburtstag gehabt, eine geradezu ideale Gelegenheit. Also nahm Claudia Graf-Grossmann Kontakt auf mit Anne Rüffer, die Idee und Konzept gut fand, das Buch aber eher bei Droemer Knaur publiziert sah und sich sehr dafür einsetzte. Denn Simmel selbst stand dort jahrzehntelang unter Vertrag und trug maßgeblich dazu bei, dass der Verlag sehr groß wurde.

Was veranlasst jemanden dazu, sich so auf eine Person einzulassen, dass daraus eine fundiert recherchierte Biografie entsteht? Kurze Antwort: »Jagdfieber!« Erläuterung: »Man fängt Feuer für jemanden oder ein Schicksal; wenn einen das nicht genügend interessiert, kann man das auch nicht jahrelang durchhalten.« Sie habe sich alle Simmel-Bücher beschafft, teilweise antiquarisch, dann gelesen, gelesen, recherchiert und sich ein Jahr lang so intensiv mit ihm beschäftigt, dass sie von ihm zu träumen angefangen habe, schmunzelt Claudia Graf-Grossmann. Am Autor Simmel schätzt sie, dass er immer sehr zeitaktuell geschrieben und stets eine »Antenne für Themen und richtige Zeitpunkte« gehabt habe.

Love is in the air
Simmel selbst hat der Nachwelt bezüglich seines literarischen Vermächtnisses und auch privater Korrespondenzen eine echte Knacknuss zurückgelassen. Er verfügte testamentarisch, dass sein Nachlass inklusive Tagebücher in einem Archiv in Boston eingelagert bleibt und erst 70 Jahre nach seinem Tod geöffnet werden darf. Wieso er das getan hat? »Das wissen wir nicht genau, auch seine Angehörigen nicht. Vielleicht wollte er so gewisse, noch lebende Quellen schützen.« Trotzdem gibt es noch mehr als genug über sein Leben zu erzählen.

Seine Biografie erscheint am 1. März 2024, Iris Berben wird das Vorwort schreiben. Laut Claudia Graf-Grossmann sei es »überwältigend, wie viel Liebe ihm die Leute heute noch entgegenbringen«. Er sei aber auch ein sehr loyaler, toller und treuer Freund gewesen. Anfang der 1970er hielt sich Simmel oft in Monte Carlo und Monaco auf. Er kannte Josephine Baker und Grace Kelly, die er verehrt haben soll. »Da musste ich natürlich hin, um vor Ort zu recherchieren«, erzählt Claudia Graf-Grossmann und lacht. »An die Luxushotels mit ihren Rundumservicepaketen könnte man sich durchaus gewöhnen. Aber um das zu meinem neuen Standard erheben zu können, muss ich schon noch ein paar Bestseller schreiben«, schmunzelt sie.

Ein enges Korsett und französische Freiheit
Hauptberuflich war Claudia Graf-Grossmann langjährig als Kommunikationsfachfrau tätig, heute schreibt sie (nebst Büchern) noch gelegentlich als Freelancerin für eine internationale Auftrags-Textagentur. »In beiden Tätigkeitsfeldern war und bin ich hauptsächlich für die Kundschaft und deren Ideen, die sie umgesetzt haben wollen, da. Manchmal fühlt sich das ein bisschen wie ein Korsett an. Beim Bücherschreiben hingegen schätze ich es sehr, dass ich mich als Person selbst einbringen kann und von den Verlagen eine Art ›Carte Blanche‹ erhalte.« Für den richtigen Flow leben sie und ihr Mann alternierend für jeweils zwei Monate in der Schweiz und in ihrem französischen Landhaus in einem kleinen Dorf in der Normandie. »Frankreich ist mein Leben. Und auch immer mehr meine zweite Heimat.« Auswandern will das Paar dennoch nicht, sie seien in der Schweiz »verwurzelter als gedacht«, ihre Familien und Freund:innen seien nun mal hier »und uns gefällt unser Lebensstil, die Abwechslung hält uns fit im Kopf«.

Mehr zum Buch »Food Saving – Über Reste und zu Taten«
Mehr zum Buch »Marcel Grossmann – Aus Liebe zur Mathematik«

 

Bildlegende: Claudia Graf-Grossmann an der Atlantikküste mit ihrer Hündin Lisa: Das Meer inspiriert sie stets von Neuem. © Christoph Graf

Biografie
Biografie
Es muss wirklich nicht immer Kaviar sein
»It’s a people’s business«
Wenn die Dichterin »verträumt im Fotoalbum blättert« – Über die Kunst des Porträ...
Nur ein Stück Papier
Von strahlenden Spitzentönen und dem hohen D
Hoffnung – ausgerechnet in Afrika!
Biografie und Geschichte
Flüchtige Ballettgeschichte
Kreise schließen sich an der Berlinale
Blick hinter die Kulissen der Filmfestivals
»Man kann nie genug lieben«
Im Museum mit der Dame in Schwarz
»Wagner war ein raffinierter Menschenfänger«
Wagners juristischer Winkelzug
»Fluch und Segen«
Einstein, Grossmann und die Hochschulen Zürichs
»Singen ist Ton gewordener Atem«
Ein bisschen Hausmusik auf Chinesisch
»Wer wird sich wohl mal um meinen Plunder kümmern?«
Kunst im Umbruch
Büchermenschen
Büchermenschen
Meisterklasse der szenisch-musikalischen Lesungen
Reise mit Engel
»Festival macht immer Spass«
»Büchermenschen« Meine Bilder gehören zwischen zwei Buchdeckel
Der Bücherretter
Die Dramaturgie des Doppelpunkts
Vom Eierschalensollbruchstellenverursacher und dergleichen
»Die Agentur als Schreckgespenst – diese Haltung war gestern«
Bücherwelten
Bücherwelten
»Beim Lesen guter Bücher wächst die Seele empor«
Das bizarrste Buch der Welt – jenseits der Lesbarkeit
Die Biografie eines Fremden
Büttenpapier – handgeschöpftes Graspapier
Papier wie du und ich – kompostierbar!
Diverses
Diverses
Wenn verschlossene Türen aufgehen
Von Tauschhandel und Nullwachstum
Das Lektorat als Reifeprüfung
Hommage an ein unbekanntes Wesen
Rätschen, Rhythmen und Rituale
»Menschenrechte sind keine Selbstverstän...
Teil der Lösung sein
»Wie schleichendes Gift«
Eine Biskuit-Fabrik voller Kunstschätze
Die Schwarze Harfe
Kunst-Kultur-Musik
Kunst-Kultur-Musik
Brauchen wir Ikonen?
Kunst und Ranking
Wie aus dem Plan eines Opernlibrettos »nur« ein Buch wurde
»Musik ist unentbehrlich!«
Von strahlenden Spitzentönen und dem hohen D
Sichtbare Musik
Wenn wilde Werbung auf graue Mäuse trifft
Rolf Lyssy – Ein Menschenfreund
Mittwoch, 27.9.1950
Der Geschichte(n)-Erzähler
Das ganze Leben in einem Bild
»Künstlernachlässe sind Särge de luxe«
Wunscherfüllung in der ­Phantasie
»Wagner war ein raffinierter Menschenfänger«
Wagners juristischer Winkelzug
»Drei Flöten für Peter Bichsel«
Personifiziert, vergöttert und verflucht
Die Register des Südwinds
Kunst im Umbruch
Grenzen(los)
»Man muss sich für Menschen interessieren«
Freiheit in Zwischenräumen
Literatur
Literatur
Die Natur ist eine Meisterin der Sinne
»Ich begegnete der Krankheit als literar...
Fenster und Aussichten: Gedanken zur Vie...
Aufbewahren, um loszulassen
Wie ein Haus ins Buch findet
»Es grüßt Ihre Femme des Lettres«
Georg Kohler – »Ein denkender Citoyen .....
Vom Recht haben und vom Recht bekommen
Fiktion oder Wirklichkeit: über das Auto...
»Der Text begleitet mich«
Medizin-Psychologie
Medizin-Psychologie
»Die Wahrheit von heute, der Irrtum von morgen«
»Ich begegnete der Krankheit als literarische Autorin«
Wie ein aufgeblasener Airbag
»Ars (bene) moriendi«
Den eigenen Schmerz sehen
Die Entwicklung der Medizin immer im Blickfeld
Der politische Wille entscheidet
Einen Moment der Menschlichkeit schaffen
Spezifische Kompetenzen für besondere Bedürfnisse
Alzheimer als Metapher für das Vergessen?
Einblicke ins Durcheinandertal
Die »vergessenen Kinder« – Im Schatten der kranken Geschwister
Essay – Vom Wert der Freundschaft
Die FINGER-Studie
Begleitetes Malen: ein Anker im Sturm der Verluste
Wünsche in Worte kleiden
We care – Wir kümmern uns
Faszination Placebo
»Einen Panther möchte ich sehen!«
Von der Idee zum Buch
Von der Idee zum Buch
»Einsichten & Klartext« statt medialer Fast Food
Mit Kohle, Bleistift oder Computer
Pressearbeit als Mannschaftssport
Cover Stories
Zwischen Tradition und Innovation – Dem Buchbindehandwerk auf der Spur
Lauf Text! Lauf! – Detailtypografie
Vom Schritt über die Verlagsschwelle
Von Füßchen, Glyphen und Punzen, oder wie eine neue Schrift entsteht
(Kein) Recht aufs Bild im Buch
Beurteile ein Buch nicht nach seinem Titel!
Was macht eigentlich …?
Was macht eigentlich …?
Wenn alle Glocken läuten
Es muss wirklich nicht immer Kaviar sein
»It’s a people’s business«
Telemedizin aus Kathmandu
Befreiung aus der Falle
Der Geschichte(n)-Erzähler
»Ich muss nichts mehr beweisen – auch mir nicht«
»Die Sprache spricht oder die Musik singt aus sich selbst«
»Wir behandeln Menschen, nicht Diagnosen«
»Ich habe einen langen Atem«
Unsere Gier nach billigem Öl
Zeitfragen
Zeitfragen
Es muss wirklich nicht immer Kaviar sein
Vom Flugzeug ans Spitalbett
Wenn ein Kind schwer krank ist
Ist Freiwilligenarbeit selbstverständlich?
Wenn die Dichterin »verträumt im Fotoalbum blättert« – Über die Kunst des Porträ...
Ein T-Shirt, das gute Werte schafft
Wie ein aufgeblasener Airbag
»Ars (bene) moriendi«
Klimaschutz über den Gaumen
»Die Weltsicht entscheidet die Zukunft«
Tausende Stunden von Freiwilligen
»Jeder kann helfen, die Welt zu retten«
Ernst Bromeis schwimmt bald weit(er)
20 Jahre Biovision: »Wir haben viel bewegt«
Wenn der Mittelstand plötzlich zusammenbricht
Shampoo für einen guten Zweck
Food Saving
Good News aus Afrika
Warum uns Arbeit heute noch so wichtig ist
Genossenschaften: Uralt und immer noch lebendig
Mit Gott und dem Kosmos eins werden
»Mir war nicht ­bewusst, dass er so weit gehen würde«
Stillen ohne Zwang
»Persönliches Wachstum auf fremdem Boden«
Mit offenem Blick auf das Potenzial
Einblicke ins Durcheinandertal
»Das schöne Leben ist ein Leben in spannungsvoller Harmonie«
Die »vergessenen Kinder« – Im Schatten der kranken Geschwister
Die Kernenergie begleitet uns noch lange
An ihren Gräbern ist die Strahlung bis heute messbar

rüffer & rub Sachbuchverlag GmbH | Alderstrasse 21 | CH-8008 Zürich | +41 (0)44 381 77 30 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. | Impressum | Datenschutz