Inhalts-Typen

logo

  • WARENKORB (0)
  • Bücher
    • Neuerscheinungen
    • Bücher (A-Z)
    • E-Books (A-Z)
    • Sonderangebote
    • Zeitfragen
    • Medizin-Psychologie
    • Kunst-Kultur-Musik
    • Biografie
    • Literatur
    • r&r visionär
    • r&r cares
  • Autor/innen
    • Autor/innen
    • Fotograf/Innen
    • Übersetzer/Innen
    • Illustrator/Innen
    • Filmschaffende
  • News
  • Veranstaltungen
  • Verlagsmagazin
  • Video
  • Blog
  • Verlag
    • Team
    • Verlage
      • Rüffer & Rub
      • Edition 381
      • Manuskript-Oase
    • Kontakt
    • Handel
    • Presse
    • Verlagsvorschau
    • Impressum
    • Datenschutz
Inhalts-Typen
  • WARENKORB (0)
  • Bücher
    • Neuerscheinungen
    • Bücher (A-Z)
    • E-Books (A-Z)
    • Sonderangebote
    • Zeitfragen
    • Medizin-Psychologie
    • Kunst-Kultur-Musik
    • Biografie
    • Literatur
    • r&r visionär
    • r&r cares
  • Autor/innen
    • Autor/innen
    • Fotograf/Innen
    • Übersetzer/Innen
    • Illustrator/Innen
    • Filmschaffende
  • News
  • Veranstaltungen
  • Verlagsmagazin
  • Video
  • Blog
  • Verlag
    • Team
    • Verlage
      • Rüffer & Rub
      • Edition 381
      • Manuskript-Oase
    • Kontakt
    • Handel
    • Presse
    • Verlagsvorschau
    • Impressum
    • Datenschutz

Blog

Der Übersetzer des Propheten der Liebe Bild 1

Der Übersetzer des Propheten der Liebe

Felix Ghezzi

Peter Finckh suchte schon während seines naturwissenschaftlichen Studiums den Zugang zum Spirituellen. Er fand ihn in der Auseinandersetzung mit dem Sufismus. Viele Jahre später und kurz vor der Pensionierung fing er an, Sufi-Texte zu publizieren und zu übersetzen. Inzwischen sind in seiner Edition Shershir 16 Bücher erschienen, deren Herstellung von rüffer & rub begleitet wurde.

Der persische Sufi-Mystiker Rumi schrieb im 13. Jahrhundert: »Stille ist die Sprache Gottes, alles andere ist Übersetzung.« Rund 700 Jahre später wird der Philosoph Paul Watzlawick mit dem oft zitierten Satz »Man kann nicht nicht kommunizieren« berühmt. Im Verständnis Rumis ist das Kommunizieren folglich bereits eine Übersetzung und die Übersetzung seines ursprünglich persischen Satzes ins Deutsche also eine Übersetzung der Übersetzung – ganz abgesehen davon, dass Rumis Verse Übersetzungen seiner Gedanken sind, die er einem Schreiber diktierte.

Peter Finckh gründete 2010 die Edition Shershir, bis heute ein Einmannbetrieb, die sich der modernen Übersetzung wegweisender Sufi-Literatur in die deutsche Sprache widmet. Am Anfang übersetzte Finckh Bücher aus dem Englischen ins Deutsche, so »Ibn ’Arabi – Erbe der Propheten« von William C. Chittick. Der US-amerikanische Professor für vergleichende Religionen breitet in diesem Werk sein Wissen über den Sufismus aus und übersetzte Zitate verschiedener Sufis des 13. Jahrhunderts aus dem Arabischen und Persischen.

Inzwischen lernt Peter Finckh seit fast sieben Jahren Persisch und verbrachte insgesamt dreieinhalb Jahre im Iran, bis ihn die Corona-Epidemie zwang, für längere Zeit in die Schweiz zurückzukehren. Das Leben im Iran hat ihm nicht nur sprachlich, sondern auch kulturell einen vertieften Zugang zu den Sufi-Texten vermittelt. Die Wüste, die Salzseen und Berge, aber auch die noch bestehenden Karawansereien (Übernachtungsstationen und Warenumschlagplätze an Zweigen der alten Seidenstraße) und gar Karawanen vor Ort gesehen zu haben, haben einen direkten Einfluss auf seine Übersetzungsarbeit. Auch ist Finckh Mitglied des Schweizer Mevledi-Ordens, der rund 40 Mitglieder hat und sich jeweils donnerstags trifft. Es ist der Orden des anfangs erwähnten Sufi-Meisters Rumi, auch »Prophet der Liebe« genannt.

Demnächst soll der vierte von acht Bänden von Rumis rund 1050 Liebesgedichten erscheinen. Peter Finckh arbeitet mehrmals wöchentlich via Videochat zusammen mit einer 37-jährigen Iranerin, die in Teheran seine Sprachlehrerin war, an der Übersetzung. Im Gegensatz zur deutschen Sprache hat sich das Persische, eine indogermanische Sprache, seit dem 13. Jahrhundert unwesentlich verändert, vor 
allem die Grammatik ist sehr stabil geblieben. Das vereinfacht den beiden den Zugang zu den mehrere Jahrhunderte alten Texten. Eine größere Herausforderung ist die blumige Sprache von Rumi, aber auch, dass es sich um Gedichte handelt, bei denen der Autor sehr viel mehr Freiheiten hat als bei Prosa- oder Sachtexten. Finckh erstellt von einem Gedicht jeweils einen ersten groben Übersetzungsentwurf. Mit seiner Kollegin diskutiert er dann die Bedeutung der einzelnen Wörter. In einem weiteren Durchgang geht es darum, das Gedicht in seiner Gesamtheit zu verstehen und sprachlich so zu übersetzen, dass die Sätze des Propheten der Liebe nicht nur Kommunikation sind, sondern auch im Deutschen die Herzen der Leser:innen berühren.

Programm auf: www.shershir.ch; Bücher sind im (Online-) Buchhandel erhältlich.

 

Bildlegende: Der Übersetzer und Verleger Peter Finckh mit einer Auswahl seiner Bücher mit Sufi-Texten. © Felix Ghezzi

Biografie
Biografie
»Vor dem Gesetz sind alle gleich«
Auf den Spuren einer vergessenen Ballerina
Es muss wirklich nicht immer Kaviar sein
»It’s a people’s business«
Wenn die Dichterin »verträumt im Fotoalbum blättert« – Über die Kunst des Porträ...
Nur ein Stück Papier
Von strahlenden Spitzentönen und dem hohen D
Hoffnung – ausgerechnet in Afrika!
Biografie und Geschichte
Flüchtige Ballettgeschichte
Kreise schließen sich an der Berlinale
Blick hinter die Kulissen der Filmfestivals
»Man kann nie genug lieben«
Im Museum mit der Dame in Schwarz
»Wagner war ein raffinierter Menschenfänger«
Wagners juristischer Winkelzug
»Fluch und Segen«
Einstein, Grossmann und die Hochschulen Zürichs
»Singen ist Ton gewordener Atem«
Ein bisschen Hausmusik auf Chinesisch
»Wer wird sich wohl mal um meinen Plunder kümmern?«
Kunst im Umbruch
Büchermenschen
Büchermenschen
Leuchtturm des Musikalienhandels
Meisterklasse der szenisch-musikalischen Lesungen
Reise mit Engel
»Festival macht immer Spass«
»Büchermenschen« Meine Bilder gehören zwischen zwei Buchdeckel
Der Bücherretter
Die Dramaturgie des Doppelpunkts
Vom Eierschalensollbruchstellenverursacher und dergleichen
»Die Agentur als Schreckgespenst – diese Haltung war gestern«
Bücherwelten
Bücherwelten
»Beim Lesen guter Bücher wächst die Seele empor«
Das bizarrste Buch der Welt – jenseits der Lesbarkeit
Die Biografie eines Fremden
Büttenpapier – handgeschöpftes Graspapier
Papier wie du und ich – kompostierbar!
Diverses
Diverses
Wenn verschlossene Türen aufgehen
Von Tauschhandel und Nullwachstum
Das Lektorat als Reifeprüfung
Hommage an ein unbekanntes Wesen
Rätschen, Rhythmen und Rituale
»Menschenrechte sind keine Selbstverstän...
Teil der Lösung sein
»Wie schleichendes Gift«
Eine Biskuit-Fabrik voller Kunstschätze
Die Schwarze Harfe
Kunst-Kultur-Musik
Kunst-Kultur-Musik
An stillen Augenblicken teilnehmen
Brauchen wir Ikonen?
Kunst und Ranking
Wie aus dem Plan eines Opernlibrettos »nur« ein Buch wurde
»Musik ist unentbehrlich!«
Von strahlenden Spitzentönen und dem hohen D
Sichtbare Musik
Wenn wilde Werbung auf graue Mäuse trifft
Rolf Lyssy – Ein Menschenfreund
Mittwoch, 27.9.1950
Der Geschichte(n)-Erzähler
Das ganze Leben in einem Bild
»Künstlernachlässe sind Särge de luxe«
Wunscherfüllung in der ­Phantasie
»Wagner war ein raffinierter Menschenfänger«
Wagners juristischer Winkelzug
»Drei Flöten für Peter Bichsel«
Personifiziert, vergöttert und verflucht
Die Register des Südwinds
Kunst im Umbruch
Grenzen(los)
»Man muss sich für Menschen interessieren«
Freiheit in Zwischenräumen
Literatur
Literatur
Die Natur ist eine Meisterin der Sinne
»Ich begegnete der Krankheit als literar...
Fenster und Aussichten: Gedanken zur Vie...
Aufbewahren, um loszulassen
Wie ein Haus ins Buch findet
»Es grüßt Ihre Femme des Lettres«
Georg Kohler – »Ein denkender Citoyen .....
Vom Recht haben und vom Recht bekommen
Fiktion oder Wirklichkeit: über das Auto...
»Der Text begleitet mich«
Medizin-Psychologie
Medizin-Psychologie
»Die Wahrheit von heute, der Irrtum von morgen«
»Ich begegnete der Krankheit als literarische Autorin«
Wie ein aufgeblasener Airbag
»Ars (bene) moriendi«
Den eigenen Schmerz sehen
Die Entwicklung der Medizin immer im Blickfeld
Der politische Wille entscheidet
Einen Moment der Menschlichkeit schaffen
Spezifische Kompetenzen für besondere Bedürfnisse
Alzheimer als Metapher für das Vergessen?
Einblicke ins Durcheinandertal
Die »vergessenen Kinder« – Im Schatten der kranken Geschwister
Essay – Vom Wert der Freundschaft
Die FINGER-Studie
Begleitetes Malen: ein Anker im Sturm der Verluste
Wünsche in Worte kleiden
We care – Wir kümmern uns
Faszination Placebo
»Einen Panther möchte ich sehen!«
Von der Idee zum Buch
Von der Idee zum Buch
»Einsichten & Klartext« statt medialer Fast Food
Mit Kohle, Bleistift oder Computer
Pressearbeit als Mannschaftssport
Cover Stories
Zwischen Tradition und Innovation – Dem Buchbindehandwerk auf der Spur
Lauf Text! Lauf! – Detailtypografie
Vom Schritt über die Verlagsschwelle
Von Füßchen, Glyphen und Punzen, oder wie eine neue Schrift entsteht
(Kein) Recht aufs Bild im Buch
Beurteile ein Buch nicht nach seinem Titel!
Was macht eigentlich …?
Was macht eigentlich …?
Wenn alle Glocken läuten
Es muss wirklich nicht immer Kaviar sein
»It’s a people’s business«
Telemedizin aus Kathmandu
Befreiung aus der Falle
Der Geschichte(n)-Erzähler
»Ich muss nichts mehr beweisen – auch mir nicht«
»Die Sprache spricht oder die Musik singt aus sich selbst«
»Wir behandeln Menschen, nicht Diagnosen«
»Ich habe einen langen Atem«
Unsere Gier nach billigem Öl
Zeitfragen
Zeitfragen
Rasch und umweltschonend von A nach B
Eves feines Gespür für Zwischentöne
Regeln und Rituale geben Sicherheit
Es muss wirklich nicht immer Kaviar sein
Vom Flugzeug ans Spitalbett
Wenn ein Kind schwer krank ist
Ist Freiwilligenarbeit selbstverständlich?
Wenn die Dichterin »verträumt im Fotoalbum blättert« – Über die Kunst des Porträ...
Ein T-Shirt, das gute Werte schafft
Wie ein aufgeblasener Airbag
»Ars (bene) moriendi«
Klimaschutz über den Gaumen
»Die Weltsicht entscheidet die Zukunft«
Tausende Stunden von Freiwilligen
»Jeder kann helfen, die Welt zu retten«
Ernst Bromeis schwimmt bald weit(er)
20 Jahre Biovision: »Wir haben viel bewegt«
Wenn der Mittelstand plötzlich zusammenbricht
Shampoo für einen guten Zweck
Food Saving
Good News aus Afrika
Warum uns Arbeit heute noch so wichtig ist
Genossenschaften: Uralt und immer noch lebendig
Mit Gott und dem Kosmos eins werden
»Mir war nicht ­bewusst, dass er so weit gehen würde«
Stillen ohne Zwang
»Persönliches Wachstum auf fremdem Boden«
Mit offenem Blick auf das Potenzial
Einblicke ins Durcheinandertal
»Das schöne Leben ist ein Leben in spannungsvoller Harmonie«

rüffer & rub Sachbuchverlag GmbH | Alderstrasse 21 | CH-8008 Zürich | +41 (0)44 381 77 30 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. | Impressum | Datenschutz